
VORÜBERLEGUNGEN
Die Elektroinstallation umfasst gewöhnlich die Montage sämtlicher Schalter, Leitungen, Verteiler, Steckdosen, den Anschluss aller fest an die Hauselektrik angeschlossenen Elektrogeräte und Maschinen sowie die Sicherheitseinrichtungen der Hauselektrik.
Dazu zählt auch der Sicherungskasten. Aber auch der Anschluss einer Photovoltaik-Anlage an die Haus-Elektrik fällt in das Aufgabengebiet des Elektroinstallateurs.
Nicht nur in Neubauten ist die Elektrik ein Thema. Auch in Altbauten besteht häufig Sanierungsbedarf, da die veraltete Elektrik eine Gefahr für die Bewohner der Immobilie darstellt. In diesem Zusammenhang wird zwar immer wieder auf den Bestandsschutz verwiesen der besagt, dass einst normgerecht installierte Elektroinstallationen nicht erneuert werden müssen.
Das gilt aber nicht, wenn eine Gefahr für Leib und Leben sowie Sachgüter besteht. Hier erlischt der Bestandsschutz und mit ihm auch jeglicher Versicherungsschutz! Bei der Modernisierung der Elektrik von Altbauten sollte schon im Rahmen der Planung unbedingt ein Fachmann hinzugezogen werden. Nur er kann einen Status Quo der vorhanden Elektrik ermitteln und geeignete Modernisierungsmaßnahmen planen und durchführen. Hierfür sollten die vorhandenen Elektrogeräte erfasst und in die Planung miteinbezogen werden.
Eine der wichtigsten Modernisierungsmaßnahmen, ist die Nachrüstung eines Fehlerschutzschalters, auch FI genannt. Er fehlt in den meisten Altbauten und ist besonders für die Sicherheit in Feuchträumen von großer Bedeutung.
Alte Sicherungskästen mit Keramik-Sicherungen sollten allerdings genauso wie Leitungen, die älter als 40 Jahre sind zügig komplett ausgetauscht werden: Hier droht Brandgefahr. Außerdem sind alte Stromkreisläufe schnell überlastet und alte Leitungen zudem nicht mit modernen Sicherungskästen kompatibel. Eine Teilmodernisierung kommt deshalb auch meist gar nicht infrage.
AUFMEIER ist Ihr zuverlässiger Partner für den Großraum München für sämtliche Elektroinstallationen in Neu- und Altbauten.
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GRUNDSÄTZLICHES
Zu wenig Steckdosen, schlecht platzierte Lichtschalter oder ein fehlender Netzwerkanschluss, oft fallen solche Probleme erst nach dem Bau eines Hauses auf und treiben Hausbesitzer in die Verzweiflung. Wer einen Neubau plant, möchte solche Ärgernisse vermeiden. Da die meisten Elektroarbeiten für Laien rechtlich verboten sind, übernimmt das bei Neubauten in der Regel ein Elektro-Meisterbetrieb. Mit seiner Hilfe lässt sich ein Installationsplan für das gesamte Haus erarbeiten und baulich umsetzen.
Das sind die wichtigsten Punkte bei der Elektroinstallation:
- Stromkreisläufe: In der Küche sind Kaffeemaschine, Toaster und Ofen in Betrieb, im Nebenraum läuft auch noch der Fernseher. Greifen all diese Geräte auf nur einen Kreislauf zurück, liefert dieser womöglich zu wenig Energie. Das kann zu Stromausfällen oder gar Kurzschlüssen führen. Um Überlastungen zu verhindern, ist ein Stromkreislauf pro Raum empfehlenswert. Außerdem sollten die Kreisläufe unabhängig voneinander funktionieren.
- Steckdosen: Stromanschlüsse fallen vor allem dann auf, wenn sie fehlen. Daher gilt bei Steckdosen die Regel: Besser zu viele als zu wenige einplanen. Die Mindestanzahl an Steckdosen ist in der DIN-Norm 18015 festgelegt. Demnach benötigen Räume mit mehr als 20 Quadratmetern Fläche fünf Steckdosen. Bei einem Neubau ist es sinnvoll, sich frühzeitig zu überlegen, welche und wie viele Geräte die Bewohnerinnen und Bewohner im Alltag nutzen werden.
- Netzwerk: Netzwerksteckdosen sind ein zentraler Bestandteil der Elektroinstallation. Sie ermöglichen es, Geräte wie PC, Router und Drucker mit dem Internet und dem Heimnetzwerk zu verbinden. Als Bauherr oder Bauherrin sollte man sich überlegen, in welchen Räumen und an welchen Stellen Anschlüsse für Geräte notwendig sein werden.
- Beleuchtung: Es gibt heutzutage zahlreiche Möglichkeiten, die Beleuchtung einzelner Wohnräume zu steuern. Infrage kommen beispielsweise klassische Lichtschalter, moderne mit Touch-Funktion, eine App- oder Sprachsteuerung sowie Bewegungsmelder.
- Klima: Welche Heiz- und Lüftungstechnik zum Einsatz kommt, um das Raumklima zu regeln, hängt vom gewünschten Komfort und der gewünschten Energieeffizienz ab.
- Sicherheit: Haustechnik kann auch nützlich sein, um Bewohnerinnen und Bewohner vor Gefahren zu warnen. Dazu zählen beispielsweise Brandschutztüren oder Alarmanlagen zur Einbruchsicherung.
- Smart Home: In einem Smart-Home-System wird die Elektroinstallation mit der gesamten technischen Gebäudeausrüstung vernetzt, sowie mit Haushalts- und Multimediageräten. Einer Marktstudie von Bitkom aus dem Jahr 2020 zufolge nutzen bereits rund 37 Prozent aller Deutschen Smart-Home-Komponenten.
- Erneuerbare Energien: Mit erneuerbaren Energien kann man zum Klimaschutz beitragen und auf lange Sicht Geld sparen. Je nach Bundesland ist bereits gesetzlich vorgeschrieben, dass ein gewisser Teil der Energie bei Neubauten aus regenerativen Energiequellen stammen muss.
Ilir Hasani
Geschäftsführer
AUFMEIER GmbH
